Hier erhaltet ihr weitere Informationen über die einzelnen Themen.

Begrüßung an der Tür

Wenn du überlegst, wie dein Hund dich oder Gäste an der Tür begrüßen soll, kann man das auf unterschiedliche Arten gestalten.

Dein Hund steht vor die an der Tür wenn es klingelt und checkt den Besuch ab oder muss dich erst abschnuppern wenn du heimkommst? 

Viele von uns kennen das und finden es unangenehm. Wir erarbeiten die für euch beste Lösung damit ihr entspannt an die Tür könnt.

Euer Hund soll Gäste nicht als Erstes begrüßen. Schon kleine Hilfsmittel können da helfen.Ein Liebevoller Zettel an der Tür:  Bitte ignorier ihn einfach beim Reinkommen – nicht anfassen, nicht ansprechen. Sobald er ruhig ist, darf gern gestreichelt werden. Danke dir!

Die Königsdisziplin - der Klicker

Die optimale kognitive Auslastung mit hohem Lernerfolg


Im Zoo, in Aufnahmesationen für Tiere, für Film- und Fernsehproduktionen werden Tiere mit dem Klicker konditioniert um gewisse Verhalten sicher zu lernen. Die Pinguine oder Robben kommen auf Pfiff ihr Futter holen. Affen, Großkatzen u.v.m. lassen sich so auf gewünschtes Verhalten konditionieren. 

Für unsere Fellnasen wird es gerne zur kognitiven Auslastung eingesetzt und ganze Handlungsfolgen damit trainiert. 
Der Hund in der Werbung läuft los, öffnet die Tür, holt die Zeitung aus der Röhre, läuft zurück zu seinem Mensch und übergibt die Zeitung. 
Das ist eine Handlungsfolge mit weit über 10 einzelnen Handlungen die aneinander gehängt werden.  


Klickertraining beim Hund
ist eine Form des positiven Verstärkungstrainings, bei der ein Klick-Geräusch (meist durch einen kleinen Handklicker erzeugt) dem Hund signalisiert, dass er ein erwünschtes Verhalten gezeigt hat – und eine Belohnung (z. B. Futter) folgt.


Wir MaulHelden helfen Euch den Klicker richtig einzusetzen, denn schnell hat man falsch geklickt. Dazu starten wir das Training erst einmal mit einer Mensch-Mensch Übung.

Klickern beim Hund – Kommunikation auf den Punkt gebracht

Das Clickertraining – kurz „Klickern“ genannt – ist eine Trainingsmethode, die auf positiver Verstärkung basiert. Dabei wird ein kleiner, handlicher Clicker eingesetzt, der beim Drücken ein deutliches „Klick“-Geräusch erzeugt. Dieses Geräusch dient dem Hund als sekundärer Verstärker – ein präzises Signal: „Das, was du gerade gemacht hast, war richtig!“

Warum überhaupt ein Klick-Geräusch?

Stell dir vor, dein Hund setzt sich hin. Bis du dein Leckerli gefunden hast und es ihm gibst, vergeht eine Sekunde – vielleicht auch zwei. Für den Hund ist dann oft unklar, welches Verhalten genau die Belohnung ausgelöst hat. Der Clicker hingegen ist blitzschnell und emotionsneutral. Sobald dein Hund das gewünschte Verhalten zeigt – Klick! – und anschließend gibt’s die Belohnung. So lernt er in Rekordzeit, welches Verhalten sich lohnt.

Vom Welpen bis zum Senior: Für jeden Hund geeignet

Ob verspielter Welpe, quirliger Junghund oder gesetzter Senior – Clickertraining ist für alle Altersklassen geeignet. Es bietet nicht nur geistige Auslastung, sondern fördert auch die Bindung zwischen Mensch und Hund. Viele Hunde blühen richtig auf, wenn sie merken, dass sie aktiv mitdenken dürfen.

Was kann man klickern?

Fast alles: Sitz, Platz, Rückruf, Tricks wie Pfötchengeben oder sogar komplexe Aufgaben wie das Apportieren von Gegenständen. Sogar ängstliche oder unsichere Hunde können durch Klickern Selbstvertrauen aufbauen. Wichtig ist nur, kleine Schritte zu trainieren und konsequent zu sein.

Der Schlüssel zum Erfolg: Timing und Konsequenz

Ein häufiger Anfängerfehler ist das falsche Timing. Hier helfen wir MaulHelden euch den richtigen Zeitpunkt zu finden damit der Klick nicht zu spät oder zu früh kommt.
Auch wichtig: Ein Klick = immer eine Belohnung, selbst wenn du aus Versehen geklickt hast.
Nur so bleibt das Signal für den Hund verlässlich. Zum Training eignen sich die kalorienarmen KnusperHelden z. B. Parmesan von uns. Denn keiner will dicke Hunde!

Fazit: Klickern ist mehr als nur Training – es ist Teamwork!

Wer klickert, trainiert nicht nur Befehle, sondern Kommunikation, Vertrauen und Spaß. Es geht nicht um Gehorsam im klassischen Sinne, sondern um ein gemeinsames Lernen, bei dem der Hund freiwillig mitmacht und motiviert ist. Wer sich einmal auf das Clickertraining eingelassen hat, möchte es meist nicht mehr missen – und der Hund auch nicht.

Und das Beste: Klickern ist Stress- und gewaltfrei: Rein positiv – keine Strafen.

Leinenführigkeit

Warum das eines der wichtigsten Trainings ist.


Wie schön ist es doch, mit dem angeleinten Hund entspannt einen Spaziergang zu genießen. Für viele Hundehalter ist das jedoch keine Realität, denn manch ein Hund schmeißt sich in die Leine, möchte gern zu einem anderen Hund oder just in diesem Moment ausgiebig einen Gartenzaun beschnüffeln. Leinenführigkeit sieht anders aus. 
Das entspanntes Laufen an der Leine ein wichtiger Aspekt in der Hundeerziehung ist, das ist sicher jedem klar. Bei dem Gedanken, dass schon der niedliche Welpe dahingehend „gegängelt“ werden soll, verziehen aber viele Hundehalter erst einmal das Gesicht. 

Fragen wir uns zuerst, warum der Hund überhaupt an der Leine zieht. Zwei ganz einfache Antworten: 

• weil er es kann und 
• weil wir häufig missverständlich mit dem Hund kommunizieren 

Kommen wir nochmal auf den Welpen zurück. Bekanntermaßen erobern die niedlichen kleinen Fellknäule alle Herzen im Sturm und viele Halter sind reineweg entzückt, wenn ihr Welpe jeden freundlich begrüßt und Komplimente für den Kleinen verteilt werden. 
Wer denkt denn da an Leinenführigkeit? Der Hundehalter tut dies häufig nicht, weil sein Fokus eher auf der Kommunikation des Gegenübers, als auf seinem Welpen liegt. Der Hund denkt hier jedoch schon ein wenig weiter, denn er wird fix lernen, dass er schneller sein muss, wenn er eher zu anderen Reizen möchte. 
Wird der Welpe ebenso freundlich behandelt und bekommt ganz viel Aufmerksamkeit und Anerkennung von denen, die er begrüßt, dann greift hier der Spielautomateneffekt, von dem wir etwas weiter oben schon berichtet haben. Der Hund macht mit jeder Begegnung sehr persönliche, positive und auch ganz unterschiedliche Erfahrungen – ein Verhalten, welches sich für den Welpen definitiv lohnt, zu wiederholen. 
Normalerweise wird diese variable Bestätigung erfolgreich im Training eingesetzt, denn der Hund wird mal mehr und mal weniger für sein Handeln belohnt. Aber, wie Du siehst, erfolgt eine „variable Bestätigung“ auch einfach nur so im Alltag – ohne, dass der Hundehalter sie bewusst steuert, sondern Natur oder Umfeld bewirken das. In der Erwartung, dass für den Welpen wieder etwas Tolles rausspringt, verliert er nicht das Interesse und zeigt die gewünschte Handlung – und das immer schneller und zielstrebiger. 
Für die Leinenführigkeit kann das aber negative Folgen haben. Kommt der Welpe nämlich in die Junghundephase, hat sich oft auch eine gewisse Routine eingestellt. Dann lässt der Halter meist nicht mehr jeden Kontakt zu, wodurch sich Spannungen einstellen können. Zum einen spannt die Leine und zum anderen entwickelt sich eine emotionale Anspannung. Der Hund ist frustriert, gleich-zeitig aber sicher, dass er durch den Einsatz seiner Kräfte sehr wohl an sein anvisiertes Ziel kommen kann – und schon beginnt der Tanz. 
 
Noch mehr Gründe, warum es mit der Leinenführigkeit eventuell nicht klappt: 

Für einen Hund ist es nicht normal, an einer Leine zu laufen. Im Gegenteil, für ihn ist das unnatürlich. Die Natur hat kein Hundezubehör eingeplant, das sind rein menschliche Erfindungen. 

• Auch die Physik und ein Newtonsches Gesetz spielen eine Rolle. Die Rede ist vom sogenannten Wechselwirkungsprinzip – Kraft gleich Gegenkraft. Im Hundetraining sprechen wir dann vom Oppositionsreflex. Das bedeutet, dass sich der Hund nach vorne lehnt und dabei an der Leine zieht, der Mensch reagiert darauf, indem er sich nach hinten lehnt, damit er dem Druck standhalten kann. Dieses Szenario gilt aber auch umgekehrt. Wenn wir an der Leine ziehen, zieht der Hund auch daran. 


Erklärung:
Das 3. Newtonsche Gesetz besagt sinngemäß und auf die Leinenführigkeit bezogen Folgendes:
Wenn der Körper A (Hund) mit der Kraft F auf den Körper B (Mensch) einwirkt, so besitzt die Wirkung von Körper B auf Körper A die gleiche große Kraft. Die Kräfte wirken entgegengesetzt. 

Häufig ist von Actio est Reactio die Rede. Es handelt sich um die lateinische Redewendung für Kraft ist (gleich) Gegenkraft

Wir MaulHelden helfe Euch das optimale Training für eurern Hund zu finden, damit er bald sauber an der Leine läuft.